endlich ist Sommer! Eis essen auf dem Weg ins Büro 🍦, Mittagspause im Freibad statt am Schreibtisch 🏖️ und das Wetter draußen ist einfach blendend. ☀️
Blendend? Da denken wir natürlich direkt nur an eines: Blended Learning. 😎
Denn genau das ist ja eigentlich das Geheimnis eines perfekten Sommertags: die richtige Mischung. Nur Sonne den ganzen Tag? Sonnenstich. Nur Schatten? Verpasster Sommer.
Genauso beim Lernen: Der perfekte Mix besteht aus Selbstlernphasen – online, asynchron, zum tief Eintauchen – und Live-Veranstaltungen – auch mal vor Ort, gemeinsam mit Kolleg:innen, zum Austauschen und Ausprobieren. Blended Learning halt.
In dieser Ausgabe zeigen wir dir 3 Modelle, mit denen du digitales und Präsenzlernen klug kombinierst. Du lernst:
wie der Flipped Classroom Theorie und Praxis sinnvoll trennt,
wie das À-la-Carte-Modell Mitarbeitenden mehr Freiheit gibt und
wie Enriched Virtual Learning langfristige Lernpfade zusammenhält.
Sonnenbrille auf – wir sorgen jetzt für mehr Durchblick! 🕶️
🔄 Flipped Classrom: Theorie vorab, Praxis live
Beim Flipped Classroom drehst du den klassischen Trainingsablauf einfach um: Die Theorie eignen sich Mitarbeitende digital und in Eigenregie an. Der gemeinsame Termin ist dann komplett für Anwendung, Diskussion und Fragen reserviert.
Niemand erklärt mehr Grundlagen, die eh alle nachlesen könnten – die wertvolle Präsenzzeit wird für das genutzt, was wirklich zählt.
Wann eignet es sich besonders?
bei Inhalten, die sich immer gleich wiederholen
bei Regelwerken und Pflichtschulungen
bei Themen mit klarer Theorie-Praxis-Trennung
Praxisbeispiel: Compliance-Schulungen Statt eines zweistündigen Frontalvortrags bekommen alle Mitarbeitenden vorab ein 20-minütiges Video mit den wichtigsten Regeln. Im gemeinsamen Termin geht's direkt an echte Fälle aus dem Arbeitsalltag: „Was tust du, wenn dir das hier passiert?"
Ergebnis: Statt Folien abzunicken, diskutieren alle aktiv mit – das Wissen bleibt hängen, weil es sofort angewendet wird.
🍨 À la Carte: Lerninhalte nach Wahl
Wie auf der Eiskarte im Sommer suchen sich Mitarbeitende beim À-la-Carte-Modell ihre Lerninhalte selbst aus einer digitalen Bibliothek aus. Eine Lehrperson steht als Mentor:in zur Verfügung – aber rein als optionale Ansprechperson für Fragen und Feedback, nicht für Vorgaben.
Das funktioniert besonders gut, wenn Lernen freiwillig bleiben soll und es nicht darauf ankommt, dass alle exakt das Gleiche können.
Wann eignet es sich besonders?
bei freiwillige Weiterbildung
bei individueller Skill-Entwicklung
bei Soft-Skill-Themen ohne einheitlichen Standard
Praxisbeispiel: Selbstgesteuertes Lernen Es gibt eine offene Lernplattform mit Kursen zu diversen Themen für alle Fachbereiche. Ein Kollege aus dem Vertrieb pickt sich gezielt das Modul zu Einwandbehandlung heraus, eine Kollegin aus dem Marketing vertieft sich in Storytelling.
Ergebnis: Beide lernen unterschiedlich viel, zu unterschiedlichen Themen – aber beide lernen freiwillig und genau das, was sie aktuell brauchen.
Weniger geeignet wäre das Modell übrigens, wenn am Ende alle exakt denselben Wissensstand haben müssen. Dann lieber Spaghetti-Eis für alle statt freier Wahl.
Sommer, Sonne, Summit!
Unsere digitale Lern geschehen! Community versammelt sich am 14. und 15. Oktober in Berlin zum Lern geschehen! Summit. Quasi Blended Learning at its best!
Sei dabei, wenn wir die wichtigsten Themen der L&D-Welt besprechen – interaktiv, auf Augenhöhe und mit echten Take-aways!
⚓ Enriched Virtual Learning: Selbststudium mit Ankern
Das Enriched-Virtual-Learning-Modell funktioniert wie À la Carte, bekommt aber feste Präsenztermine als Struktur drum herum. So bleibt das Selbststudium nicht beliebig, sondern eingebettet in einen verbindlichen Rahmen mit Kick-off, Check-ins und Abschluss.
Sehr sinnvoll, wenn ein Thema viel Selbststudium UND persönliches Feedback über einen längeren Zeitraum braucht.
Wann eignet es sich besonders?
bei mehrmonatigen Entwicklungsprogrammen
bei Themen mit hohem Reflexionsbedarf
wenn persönliches Feedback entscheidend ist
Praxisbeispiel: Führungskräftetraining Ein 6-monatiges Programm startet mit einem Präsenz-Kick-off. Dazwischen liegen digitale Selbstlernphasen zu Themen wie Führungsstilen, Feedback oder Delegation. Alle paar Wochen gibt's virtuelle Check-ins in der Gruppe, am Ende einen Abschluss-Workshop in Präsenz.
Ergebnis: Es bleibt genug Raum für eigenständiges Lernen – aber niemand verläuft sich allein im Stoff, weil es regelmäßige Ankerpunkte zum Austausch gibt.
☀️ Hier scheint jeden Tag die Sonne ☀️ Unsere Lern geschehen! Community strahlt nur so vor L&D-Wissen und PE-Expertise. Und egal, wie warm es draußen ist – hier bekommst du erfrischende Impulse von einem Netzwerk mit mehr als 1.400 L&D-Professionals. Anmelden & mitmachen →
🔆 Mit Sonne und Schatten – blendend blended lernen
Ob Flipped Classroom, À la Carte oder Enriched Virtual Learning: Am Ende geht's nicht darum, ein bisschen online und offline zu mischen. Sondern bewusst zu entscheiden, wann deine Mitarbeitenden sich in den Selbstlernschatten zurückziehen können – und wann Synchron-Springen in den Wissenspool angesagt ist.
Also: Mehr gemeinsame Sonnenstunden für den Austausch, mehr Selbstlernzeit im kühlen Schatten für die Tiefe – dann wird eure nächste Weiterbildung garantiert blendend.
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